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Graffiti-Sprayer in Tangstedt

Ein Graffiti – das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet „schreiben“ oder „zeichnen“ – wird meist im Schutze der Dunkelheit von Jugendlichen illegal an Fassaden gesprüht. Dass es auch anders geht, zeigten elf Kinder im Rahmen eines gemeinsamen Graffiti-Workshops der Volkshochschule und des Jugendzentrums. Am 10. Juli stellten sie ihr Kunstwerk der Öffentlichkeit vor.

Gestaltung und Motivauswahl übernahmen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Graffiti-Künstler Mirko Hoffmann (auch bekannt als DJ Mirko Machine) und der VHS-Mitarbeiterin Sofiia. Nachdem am Montag und Dienstag der Projektwoche Skizzen angefertigt und erste Sprayversuche unternommen worden waren, konnte am Mittwoch und Donnerstag mit dem eigentlichen Sprayen begonnen werden.

Auf der zuvor stark beschmierten Wand der Turnhallenrückseite entstand eine farbenfrohe Unterwasserwelt mit Delfin, Schildkröten, Fischen und einem Oktopus. Natürlich durfte auch der farbenfrohe „TANGSTEDT“-Schriftzug nicht fehlen, der bereits das erste Graffiti-Projekt an der Eichholzkoppel ziert.

Nachdem am Freitag die letzten Feinarbeiten erledigt worden waren, präsentierten die sichtlich stolzen Kinder ihr Werk der Öffentlichkeit. Beeindruckt zeigte sich auch der 1. stellvertretende Bürgermeister Frank Zscherpe. Er sagte: „Die Unterwasserwelt ist ein Gewinn für das Schulkinderhaus und für unsere Gemeinde. Ihr könnt stolz auf euch sein und in Zukunft sagen: Ich war ein Teil des Teams, das daran mitgewirkt hat.“

Dank der Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Kultur macht stark“ konnte das Projekt von der Volkshochschule und dem Jugendzentrum als „talentCAMPus“ durchgeführt werden, sodass der Gemeinde keine Kosten entstanden. Auch für die teilnehmenden Kinder war das Angebot kostenlos.

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